
Der Begriff der Ökologie und Aussagen zum Erhalt der biologischen Vielfalt müssen in ihrer Anwendung einiges aushalten. Zur Erinnerung: die Ökologie erforscht die Wechselbeziehungen zwischen Lebewesen und ihrer Umwelt. Ähnlich dem „Hohlspiegel“ im Magazin DER SPEGEL möchte ich einige „ökologische“ Aussagen aus den Medien oder sonstige gehörte Bonmots hier in Fortsetzung festhalten:
„Die Rückkehr des Wolfs gefährdet die alpine Artenvielfalt“ Informationsversammlung der Vereinigung Bäuerlicher Organisationen in Liechtenstein, Liechtensteiner Vaterland vom 11.6.2026: strenges Wolfsmanagement gefordert. Die Aussage stammt vom studierten Biologen Marcel Züger.
„Berufsfischer hoffen ab 2027 auf die Felchen-Fischerei, doch der Bodensee bleibt durch Nährstoffmangel stark belastet“ (Zoe Kapoon, 12.6.2026, Schwäbische Zeitung). Die Abwasserreinigung im Einzugsgebiet des Bodensees zeigt Wirkung. Kann man dies als „starke Belastung“ bezeichnen?
„Ökologisch aufgezogene Weihnachtsbäume“, was immer das auch sei, so einst im Waldamt der Stadt Zürich gehört.
„Die Ökologie werde auf die Spitze getrieben“, meinte einst ein Gemeinderat von Leuk (VS) anlässlich einer Exkursion.
„Das Recht der alpinen Pflanze auf eine ordentliche Ernährung“, gehört an einem Alpen-Kolloquium mit Verteidigung der Düngung.
„Gräbt der Bauer 18 Löcher, hagelts Kohle noch und nöcher! (Aussage bei einem Golfprojekt im Alpenrheintal gehört).
„Der Bär kommt jausnen, ich hoffe, dass der Bär bald schlafen geht“, gehörte Aussage eines Landesrates in Niederösterreich, als wieder einmal ein Bär im Bundesland auftauchte.