Die Iguazu-Wasserfälle (Foto: Wikimedia_chensiyuan)

Eine kleine Reise ist genug, um uns und die Welt zu erneuern (Marcel Proust).

Ich reiste viel, vor allem beruflich. Für den Europarat wirkte ich als Gutachter für das Europadiplom und die Berner Konvention, für die weltweit tätige International Union of Forest Research Organizations (IUFRO) hatte ich als Schatzmeister Einsitz im Leitungsausschuss, und ich begleitete mehrere Einsätze der Michael Succow Stiftung für die Einrichtung von Grossschutzgebieten im Kaukasus und in Zentralasien. Dazu bleibt einiges in Erinnerung, auch absonderliche Erlebnisse, was auch zum Schmunzeln oder Erstaunen verleiten mag. Darüber möchte ich berichten. Später, im „Pensionsalter“, bekam ich im Zuge des Klimawandels „Flugscham“. Ich habe darum keinen biometrischen Pass mehr und entziehe mich so entfernter Reisen. Amerika ade!

Zweimal Unterhosen

Als ich im Jahre 1981 mit einem österreichischen Kollegen eine naturkundliche Südamerika-Expedition mit dem Thema „Aurakarien“, zu den Nadelhölzern gehörend, unternahm, hatte ich mir eine Liste erstellt, was ins Gepäck gehört. Diese Liste hatte sich auch später sehr bewährt. Ich habe sie offenbar 1983 bei einer Exkursion nach Menorca nicht berücksichtigt. Es fehlten mir im Gepäck die Unterhosen. Wir hatten eine Unterkunft nahe der Stadt Mao und ich machte mich bald auf ins Städtchen, um Unterhosen zu kaufen. Es war noch die Zeit ohne Handy und Internet. Ich suchte nach einem Textilladen. Wie dort mein Anliegen kundig machen? Was heisst Unterhose auf Spanisch? Ich versuchte es im Laden bildlich mit Gesten. Ich öffnete den Gürtel an meiner Hose und erntete den entsetzten Blick der Verkäuferin. War hier ein Exhibitionist am Werk? Ich zeigte rasch auf meine Unterhose. Die Verkäuferin begriff und meinte: ah Slips! Darauf war ich nicht gekommen, gewisse Wörter scheinen aber international zu sein. Ich kaufte einige davon und sie und ich waren zufrieden.

Das mit den Unterhosen sollte sich wiederholen. Michael Succow mit seiner Stiftung hatte mich für einen Besuch der russischen Enklave Königsberg im Jahre 2010 eingeladen. Es stand dort ein Biosphärenreservat in der Rominter Heide zur Diskussion. Der Flug führte mit BalticAir nach Riga (Lettland) und dann nach Klaipeda in Litauen. Beim Kofferempfang ging ich leer aus, er war nicht dabei. Im Koffer lagen u.a. meine Stiefel für das zu besuchende Hochmoor und vieles mehr, was man für eine Freiland-Exkursion braucht. Baltic Air drückte mir ein Reise-Notfall-Necessaire in die Hand, worin eine Zahnbürste, Zahncreme, Seife und Socken waren. Wir reisten über die Kurische Nehrung nach Königsberg, was heute wegen geschlossener Grenze nicht mehr möglich ist. Und es stellte sich bald die Unterhosenfrage. Wir fanden im Städtchen Chernyaknovsk ein mehrstöckiges Kaufhaus sowjetischer Prägung. Ein russischsprachiger Begleiter lotste mich dort in ein oberes Stockwerk. Wir deponierten unser Anliegen und eine resolute stämmige Dame präsentierte mir zwei Modelle. Es waren Motive aus der Walt Disney Welt, keines war ein Wunschmotiv. Es waren aber immerhin Unterhosen. Mein Gepäck bekam ich nach einer Woche bei der Abreise am Flughafen Kaliningrad (Königsberg) zurück, ohne dass ich den Inhalt auf der Reise hätte gebrauchen können.

Surströmming – ein gastronomisches Horrorerlebnis und ähnliche Erlebnisse

Ich war viele Jahre Gutachter für das Europadiplom des Europarates. Für die Beurteilung von Kandidaturen in Nordeuropa war das Interesse einer Begutachtung von einigen Fachleuten nicht ausgeprägt vorhanden. Der Europarat zahlte nämlich einheitliche Spesenabgeltungen und der Aufenthalt in Skandinavien war recht teuer. So kam ich als Mediterran-Spezialist öfters in den Genuss von Nordlandreisen, so für die Erneuerung des Europadiploms für die beiden schwedischen Nationalparke Sarek und Padjelanta. Im Sarekpark wanderten wir auf einem markierten Pfad weit weg von jeglicher Zivilisation. Bei der Rückkehr zum Parkplatz sah ich einen Volvo mit noch schwachem Voll-Licht. Schweden verlangte als erstes Land auch am Tag Licht am Auto und dieser Fahrer hatte vergessen, es beim Parken abzustellen. Das geschah damals noch nicht automatisch. Mit leerer Batterie kein Wegkommen aus dieser Sackgasse. Das dürfte für diesen Besucher zu einem abendlichen Marsch von rund 20 Kilometern geführt haben. Das Handy als Verbindung zur Aussenwelt gab es noch nicht.

Wir besuchten auch den nördlichsten Nationalpark Abisko und fuhren mit der Seilbahn auf den Berg Nuolja. Ich wurde bei der Expertise von meinem Kollegen Claude Pairaudeau, Leiter des französischen Nationalparks Vanoise, begleitet. Er offerierte uns auf dem Berg um Mitternacht einen Burgunder-Rotwein bei noch vollem Sonnenschein. Ein ganz besonderes Erlebnis! Unsere schwedischen Begleiter öffneten eine Dose Surströmming. Es handelt sich dabei um fermentierten Ostseehering, wobei dieser Prozess sechs Monate dauert. Dies sei seit dem 16. Jahrhundert fester Bestandteil der dortigen schwedischen Küche und werde vor allem im August gegessen. Wie soll ich die starke Reaktion unsererseits beschreiben? „Widerlich“ ist eine wohl zu sanfte Umschreibung für den entströmenden Schwefel-, Butter- und Essigsäure-Geruch. Wir wurden aufgefordert, diese „Delikatesse“ zu probieren, was wir zögernd und der Höflichkeit halber taten. Ich brauchte anschliessend drei Tage, bis sich dieser Fäulnisgeruch aus meinen Zähnen entfernte. Das war mein schlimmstes gastronomisches Erlebnis!

Eine zweite Geschichte in Schweden hatte nicht das gleiche Ausmass. Es galt, das grösste Hochmoor im Süden Schwedens in Store Moss mit 7‘700 ha Fläche für das Diplom zu begutachten. Im August wird gerne ein geselliges Flusskrebsessen namens „Kräftskiva“ veranstaltet und dazu wurde ich eingeladen. Eine riesige Platte voll von Flusskrebsen wurden aufgetischt und ich hatte mein Problem, mich hier ohne Verzehr durchzumogeln.

Eine übervolle Schüssel sollte ich nochmals erleben. Es war dies aus Anlass einer Reise der MAVA-Stiftung ins Neretwa-Delta in Kroatien im Jahr 2003. Wir wurden gastfreundlich von der örtlichen Naturschutzorganisation zum Mittagessen eingeladen. Der Hauptgang war eine Schüssel voll mit panierten Froschschenkeln. Unser Stiftungsratspräsident Dr. Luc Hofmmann griff herzhaft zu, weil er dies von der Camargue her gut kannte. Uns Übrigen schnürte es die Kehle zu. Ganz offensichtlich wimmelte es im Neretwa-Delta von Grünfröschen und sie werden nicht mit einem Schutzgedanken verbunden.

Ein gastronomisches „Erlebnis“ auf Ikaria

1986 fuhren wir zu Dritt auf die Insel Ikaria für unsere alljährliche Frühlingsexkursion. Tourismus war dort noch kaum bekannt, schon gar nicht im Monat April. Wir fanden eine sehr bescheidene Absteige im Hafen von Evdilos und es war nur eine Taverne offen. Die Frage nach einer Verpflegung wurde eher kryptisch mit Achselzucken beantwortet. Es fehlte an Nachschub von Nahrungsmitteln, da die Schifffahrt durch zu starken Wind lahmgelegt war. Meine beiden Kollegen bekamen schliesslich kleine Fische zum Essen, ich fragte nach etwas Fleischigem. Man zeigte mir einen gefrorenen Klotz, unbekannt was es war. Es entpuppte sich dann als Leber. Ich verbrachte die Nacht mit einer akuten Fleischvergiftung auf der Toilette. Leber esse ich unter ähnlichen Rahmenbedingungen nie mehr.

Ich erholte mich von dem Desaster erstaunlich rasch. Die Verköstigung blieb aber weiter ein Problem. Wir erreichten am nächsten Mittag das Dorf Raches. Dort wurde der Komponist Mikis Theodorakis 1947 während des Bürgerkrieges in einem Lager festgehalten. Wir fanden kein Lokal, begegneten aber einer Frau, die aus einem Garten kam. In Zeichensprache hielten wir die Hände in Pfannenform an unseren Hintern und gackerten. Sie verstand uns bald mit unserem Wunsch nach Spiegeleiern und war auch bereit, diese zu braten.

Am Abend ging es neuerlich auf die Suche nach einer Essensmöglichkeit. Wir fanden eine Lokalität mit Bierharassen vor der Tür, es war tatsächlich eine Taverne, einem Wartesaal entsprechend. Es gab dort Stecki, das war eine Fleisch-Hügellandschaft ähnlich einem Schnitzel mit Pommes Frites, und das ziemlich zäh. Der Wirt wollte unsere Vornamen erfahren und für ihn ergab die Auswertung eine völkerverbindende Freude. Luis galt als Spanier, Wilfried war Deutscher und ich Mario der Italiener. Mit Costas wurde auf die europäische Völkerfreundschaft mit viel Lokalweinangestossen.

Auf Bruno Mansers Spuren

Der 21. IUFRO-Weltkongress (International Union of Forest Research Organizations) fand vom 7. bis 12. August 2000 in Malaysia statt. Das Thema hiess „Wald und Gesellschaft – die Rolle der Forschung“. Es nahmen tausend Wissenschafter daran teil. Im Rahmenprogramm waren verschiedene Exkursionen ausgeschrieben. Ich wählte die Insel Borneo mit dem Besuch des Nationalparkes Gunung Mulu in Sarawak. Ich wollte mehr über Bruno Manser erfahren. Bruno Manser lebte 1984-1990 bei den nomadischen Penang im malaysischen Borneo. Nachdem ein Kopfgeld auf ihn gesetzt wurde, verliess er Borneo und setzte sich medial sehr wirksam mit Vortrags- und Aufklärungsarbeit für die Urwälder und die indigene Bevölkerung ein, die durch die Machenschaften der Holzwirtschaft und des Holzhandels beeinträchtigt wurden. Bruno Manser wurde für dieses Engagement im Jahre 1994 mit dem Grossen Binding-Preis für Natur- und Umweltschutz in Vaduz ausgezeichnet. Dann überquerte er die grüne Grenze von der indonesischen zur malaysischen Seite und wurde nie mehr gesehen. Seit dem 25. Mai 2000 gilt er als verschollen.

Ich fragte an meinem Exkursionsziel auf Sarawak nach Bruno Manser und nach seiner Beurteilung. Ich bekam dreierlei zu hören: von der beamteten Seite war das Urteil vernichtend. Manser habe zudem Weib und Kind im Urwald zurückgelassen. Die Wissenschaft äusserte sich weniger eindeutig zwischen Ablehnung und Bewunderung. Bei den Penang selbst war hingegen nur Euphorisches zu hören, sie verehrten ihn. Bruno Manser wurde im Jahr 2005 für tot erklärt. Im NGO „Bruno Manser-Fonds“ wird für sein Anliegen weiter gewirkt.

Erlebnisse rund um griechisch-türkische Spannungen

In der Ägäis liegen viele griechische Inseln in Sichtverbindung zu Anatolien. In Samos ist die engste Stelle gar nur 1.6 km vom türkischen Festland entfernt. Auf dem Kontinentalschelf werden Rohstoffe wie Erdöl und Gas vermutet, was immer wieder zu Spannungen zwischen den beiden Staaten führt. Auch wir bekamen diese Konflikte zu spüren. Nach der Zypernkrise im Jahre 1974 besuchten wir im folgenden Jahr die Insel Samos. Das griechische Militär war sehr präsent. Die Soldaten hatten ein Sprechverbot mit den Touristen. Wir waren in dieser aufgeheizten Zeit für „Spionage“ besonders verdächtig, ausgestattet mit Feldstechern, Film- und Fotoapparaten. Vier unserer Exkursionsteilnehmenden botanisierten an einem Hang und wurden bei ihrer Rückkehr vom Militär in Gewahrsam genommen. Die Filme mussten abgegeben werden. Da es damals noch keine Handys gab, erfuhren wir erst im Hotel vom Missgeschick und gingen auf den Polizeiposten, wo wir unsere Kollegen konsterniert antrafen. Nach längeren Verhandlungen bekamen wir alle frei, verbunden mit der Drohung, falls sich etwas Strategisches auf dem Filmmaterial zeige, dann gäbe es Probleme. Ein Kollege und ich mussten planmässig vorzeitig abreisen und waren sehr unsicher, ob wir die Insel verlassen konnten. Wir hörten nichts mehr davon, aber das Film- und Fotomaterial war weg.

Es ist wenig bekannt, dass es in Westthrakien rund um die Stadt Xanthi gemäss Vertrag von Lausanne von 1923 eine türkische Bevölkerung gibt, die vom Bevölkerungsaustausch und damit von der Vertreibung ausgenommen wurde.

1987 bekamen Louis Jäger und ich nach der Rückkehr von Samothraki in dieser Gegend Schwierigkeiten. Wir besuchten bei Anavi entlang der Staatsstrasse einen pittoresken muslimischen Friedhof und fotografierten arabisch angeschriebene Gräber. Das war offensichtlich verdächtig, so dass wir auf den Polizeiposten abgeführt wurden. Befragt, warum wir uns dort aufgehalten hatten, kam Louis Jäger die Idee zu sagen, ich sei ein Doktor. Was immer sie sich darunter vorstellten, vielleicht einen Arzt, jedenfalls kamen wir inklusive Fotoapparate wieder frei.

Das Lichtermeer der Kaimane in Amazonien

Der Leitungsausschuss der IUFRO tagte mit seinen Sitzungen rund um den Erdball. So kam ich im Jahre 2002 in den Amazonas mit Anflugsort Manaus. Von dort ging es in einer zweistündigen Schifffahrt bis in einen Altarm des Amazonasstrom. Dort befand sich ein Seminarhotel auf einem Schiff namens „Amazonas Jungle Palace“. Das war unser Sitzungsort inmitten des Dschungels. Wir bekamen mit Bootsfahrten in diesem Gewässersystem einen Eindruck von diesen Ökosystemen. Entlang dem Gewässersaum sahen wir manche Vogelart. Beeindruckend waren die passierenden Ara-Geschwader und die zahlreichen Truthahngeier, die eine wichtige ökologische Rolle spielen. Beeindruckend auch die gewichtigen Amazonas-Manati.

Ein Eindruck war besonders prägend. In den Übernachtungskojen im Schiff sah man durch die runden Bullaugen nachts fast auf gleicher Höhe auf das Gewässer. Ich sah dort ein Lichtermeer mit jeweils zwei parallelen Leuchten. Beim genauen Hinsehen stellte ich fest, dass es unzählige schwarze Kaimane waren. Gut, dass es zwischen ihnen und mir noch eine Schiffswand gab. Der lichtstarke Eindruck bleibt unvergessen.

Die Wespenattacke von Iguazu

Die Iguazu-Wasserfälle im Grenzbereich von Brasilien zu Argentinien durfte ich zweimal besuchen. Es waren für mich die beeindruckendsten Naturphänomene. Über 20 Wasserfälle führen hier bis zu 10‘000 m3/s Wasser. Beim ersten Besuch flogen wir von Rio über Sao Paolo und Curitiba nach Iguazu. Dies war kein Direktflug, sondern entsprach einem Flugplatz-Hopping. Beeindruckend war, dass es bei jedem neuen Start ein weiters Mahl mit jeweils einem grossem Steak gab. Zweimal hielt ich mit. Karnivore Leute wie ich kamen auf ihre Rechnung.

In Iguazu wollte ich neben dem Besuch der Wasserfälle auch ein wenig Dschungelerlebnis haben. Wir fanden einen Pfad und kamen in einen lichten Waldteil. Unerwartet erlebte ich dort einen Stuka-Angriff eines Wespenschwarmes. Sie überflogen meinen kleineren Begleiter und stürzten sich aggressiv auf mich und erwischten mich mit rund einem Dutzend Stichen. Offensichtlich hatten wir am Boden ein Wespennest übersehen. Bald sah mein Arm aus, als hätte ich Elephantiasis, stark geschwollen, dick, hart. Linderung bekam ich erst nach einem Besuch des biomedizinischen Forschungsinstitutes Instituto Butantan in Sao Paulo, bekannt für seine Schlangenhaltung.

Der Schwalbenstapel auf Samothrake

Dass sich Schwalben bei einem plötzlichen Kälteeinbruch aneinanderdrängen oder gar „stapeln“, ist eine lebensrettende Überlebensstrategie. Bei Kälte und Dauerregen verschwindet die fliegende Nahrung schlagartig. Die Schwalben versuchen, durch das dichte Zusammenkuscheln in Knäueln auf Fenstersimsen den Wärmeverlust zu mindern. Das habe ich einmal gesehen, und zwar 1987 im Dorf Lacoma auf der Insel Samothrake. Das Wetter war eine Woche nasskalt und wir froren im ehemaligen archäologischen Campus, als Hotel umgebaut und ohne Heizung. Das Fengari-Massiv auf der Insel war eingeschneit. Trotz Nasskälte besuchten wir verschiedene Orte und stiessen auf diesen Schwalbenstapel in einer Hausfassade. Es waren mehrheitlich Rauchschwalben, aber auch Mehl- und Rötelschwalben.

Wir kannten dieses Phänomen in der Schweiz im Herbst 1974. Damals wurden Millionen von Schwalben von einem Kälteeinbruch auf ihrem Vogelzug über die Alpen überrascht. Sie wurden in grosser Zahl eingesammelt und durch den alten Gotthard-Tunnel per Bahn ins Tessin geführt und dort wieder freigelassen.

Der Baumfrosch auf der Türklinke

Zur Vorbereitung des IUFRO-Weltkongresses 2005 in Brisbane fuhren wir nach Ostaustralien. An dieser Küste besuchten wir ausgedehnte Regenwälder. Von Cairns führte die Kuranda Scenic Railway, eine Schmalspurbahn, ins Bergdorf Kuranda. Das ist ein UNESCO-Welterbe mit „Wet Tropics“-Regenwälder. Ebenso ergab sich eine Tauchmöglichkeit im Great Barrier Reef, wo ich von meinem früheren Tauchbrevet profitierte. Ein Tier-Erlebnis ist mir davon noch in guter Erinnerung. Nach einem ausgiebigen Mahl suchte ich nahe Cairns mein Zimmer in einer Motelanlage auf. Es ging vorerst durch lange Aussengänge. Ich griff zur Türklinke und griff erschreckt in etwas Feuchtes, einen dicken Baumfrosch, der auf der Klinke sass. Es dürfte ein Riesen-Laubfrosch gewesen sein. Immerhin konnte ich als Beleg noch fotografieren.

Mario F. Broggi, 2.8.2026